Es ist ein allgemein verbreitetes Vorurteil, dass die geschätzt 10 Millionen illegalen Einwanderer in den USA zwar dem Staat auf der Tasche liegen (da sie trotz ihres Status Anspruch auf gewisse Leistungen haben) jedoch nichts in das System einzahlen. Tatsächlich jedoch betragen die indirekten Abgaben illegaler Einwanderer in das Sozialversicherungssystem ordentliche 463 Milliarden US Dollar (seit ca. 1985). Allein im Jahr 2000 lagen diese Einnahmen für den Staat bei 49 Milliarden US Dollar. Diese Zahlen gehen aus dem sogenannten Earning Suspense File der Social Security Administration hervor, in dem alle nicht zuzuordnenden Zahlungseingänge festgehalten werden. Der Grund für diesen unerwarteten Geldsegen liegt auf der Hand. Seit dem Einwanderungsgesetz von 1986 müssen Arbeitgeber bei Einstellungen prüfen, ob eine Arbeitserlaubnis vorliegt. Um dies zu umgehen, besorgen sich illegale Einwanderer schlicht Papiere mit einer gefälschten Sozialversicherungsnummer. Für den nichtsahnenden Arbeitgeber macht es jedoch keinen Unterschied ob die Nummer existiert oder nicht. Er behandelt den illegalen Einwanderer wie jeden anderen Angestelleten auch und zieht von seinem Lohn Einkommens- und Lohnsteuer ab, die er dann an den Fiskus abführt.
Dies uns mehr nachzulesen in einem Bericht des Peterson Insitute on International Economics
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