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(Update: Facebook antwortet) Ilse Aigner lässt kalt
Verfasst von Thomas unter Allgemein, Deutschland am 9. April 2010
Update: Na, wer hätte das gedacht!? Facebook antwortet auf den offenen Brief Ilse Aigners. Zwar weist nicht Adressat Mark Zuckerberg, sondern nur Richard Allen, Facebooks Policy Director für Europa, die Kritik zurück. Aber jedenfalls erhält die Minsiterin überhaupt eine Rückmeldung. Klar, wer die unverschämte Weitergabe der eigenen Nutzerdaten als Plan zur Zusammenarbeit mit vorab genehmigten Partner-Sites bezeichnet, auf denen die Facebook-Nuzter dann personalisierte Angebote bekommen könnten, hat ungefähr genauso viel Ahnung von sinnvoller Politik wie Aigner selbst. Aber hey: Wer hätte denn überhaupt etwas von dieser Brieffreundschaft erwartet?
———— ursprünglicher Artikel —————–
Bescheuert: Ilse Aigner (CSU), Verbraucherschutzministerin, droht Facebook ihren Account zu kündigen, wenn diese nicht ihre Datenschutzbestimmungen bessern würden. Von Schulhofniveau und Wunschvorstellungen einer ur-bayrischen Illusorin.
Facebook gerät in den vergangenen Wochen zunehmend in die Kritik für die lockeren Datenschutzbestimmungen. Das weltgrößte soziale Netzwerk möchte künftig User-Daten ungefragt an Dritte weitergeben. Wer dies nicht möchte, muss es Facebook explizit über die Einstellungen mitteilen (Opt-Out). Das “geht gar nicht”, sagt sogar der Verbraucherschutz Bundesverband.
Aber ist ein offener Brief die Lösung? Einen solchen schrieb Ilse Aigner nun an Mark Zuckerberg, den millionenschweren Gründer des Netzwerks. Veröffentlicht in ihrem Facebook-Profil. Zum Rest des Beitrags »
Obamas Zurückhaltung um den iranischen Protest stößt auf harsches Echo
Verfasst von Thomas unter Naher Osten am 23. Juni 2009

Iranischer Protest - Warum verurteilt Barack Obama nicht die Gewalt?
Endlich kommt das erste schärfere Statement. Nachdem die Stimmen aus Politik und Medien immer lauter wurden, reagierte US-Präsident Barack Obama nun mit einer strengeren Botschaft an Teheran. Bis zuletzt hielt sich das Weiße Haus noch zurück, obwohl die Demonstrationen im Nahen Osten in regelrechte Gewaltexzesse ausarteten – übertragen durch Bilder von Handy-Kameras, die auch in den Abendnachrichten der nordamerikanischen Networks zu sehen waren.
Noch am vergangenen Freitag äußerte sich der Präsident in einem Interview mit CBS sehr zurückhaltend. Statt sich dem Reigen an Neuwahl-Forderungen anzuschließen, sagte Obama, dass es sich nicht um ein Problem West gegen Iran handeln würde, sondern um ein Problem der iranischen Bevölkerung. Obwohl sich Repräsentantenhaus und Kongress bereits (wortgleich) gegen die Gewalt ausgesprochen hatten, schloß der wohl mächtigste Mann der Welt eine Einmischung der USA nahezu aus.




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